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Die optimale Hardware für das Kodi Media Center – aktuelle Empfehlungen

Die ursprüngliche Hardware-Liste enthielt mehrere Geräte, die inzwischen nur noch gebraucht oder gar nicht mehr erhältlich sind. Deshalb geht es hier nicht um eine Rangliste und auch nicht darum, möglichst teure Hardware zu verkaufen. Die passende Lösung hängt davon ab, wie viel ihr selbst einrichten möchtet, welche Anschlüsse und Bildformate gebraucht werden und ob ihr mit den Einschränkungen des jeweiligen Systems leben könnt.

Fire TV Stick HD: unkompliziert bei Full HD

Für einen Full-HD-Fernseher reicht der Fire TV Stick HD in der Regel völlig aus. Er ist klein, schnell eingerichtet und bringt die typischen Streaming- und Fernbedienungsfunktionen direkt mit. Das ist die vernünftige Wahl, wenn Kodi einfach laufen soll und ihr nicht erst ein eigenes System zusammenbauen möchtet.

Der Nachteil ist die Bindung an Amazons Ökosystem. Die Hardware ist nicht dafür gedacht, beliebige andere Betriebssysteme zu installieren. Dazu kommen die üblichen Abhängigkeiten eines großen Plattformanbieters: Preise, Werbung, Streaming-Angebote und Gerätefunktionen können sich ändern, ohne dass ihr das selbst beeinflussen könnt.

Fire TV Stick 4K: mehr Reserven für Bild und Ton

Wenn 4K, Dolby Vision oder ein ordentliches Heimkino-Setup wichtig sind, ist der Fire TV Stick 4K die passendere Wahl. Auch an einem Fernseher, der heute noch „nur“ Full HD kann, kann sich das Modell lohnen: Die zusätzlichen Audio- und Formatoptionen sind eine gute Reserve, statt beim nächsten Fernseher wieder bei der Hardware anfangen zu müssen.

Auch hier gilt aber: Die unkomplizierte Einrichtung wird mit der Bindung an Amazon bezahlt. Für Kodi ist das im Alltag bequem, für Menschen, die ihr Gerät vollständig selbst kontrollieren oder mit anderer Software bespielen möchten, ist es eher die falsche Richtung.

Fire TV Cube: nur sinnvoll, wenn das Umfeld schon passt

Der Fire TV Cube ist nicht automatisch die bessere Kodi-Box. Er wird vor allem dann interessant, wenn ihr bereits Alexa-Geräte nutzt und euer Zuhause schon ein Stück weit im Amazon-Ökosystem steckt. Dann kommen mehr Leistung, zusätzlicher Speicher und die Möglichkeit hinzu, kompatible Geräte im Wohnzimmer über Alexa einzubinden.

Wer mit Alexa und Smart Home nichts anfangen kann, bekommt für Kodi meistens mit dem Fire TV Stick das passendere Gesamtpaket. Der Cube ist also keine allgemeine Upgrade-Empfehlung, sondern eine Entscheidung für dieses konkrete Ökosystem.

Raspberry Pi: für DIY, Homelab und maximale Kontrolle

Der Raspberry Pi richtet sich an Menschen, die gern selbst entscheiden. Ihr könnt Betriebssystem, Gehäuse, Speicher und Zusatzdienste auswählen und Kodi in eine eigene kleine Medien- oder Homelab-Umgebung einbauen. Das ist deutlich flexibler als ein Fire TV, aber eben auch kein Gerät nach dem Motto „auspacken, anschließen, fertig“.

Die zusätzlichen Teile sind nicht nur eine Fußnote: Netzteil, Gehäuse, Speicherkarte und gegebenenfalls Fernbedienung gehören in die echte Rechnung. Der Pi ist daher eine Empfehlung für Freiheit und Lernwillen, nicht automatisch für den kleinsten Preis.

Die Preise und die Verfügbarkeit bei Amazon können sich jederzeit ändern. Die Produktseiten führen deshalb direkt zur aktuellen Amazon-Seite. Dort seht ihr vor dem Kauf, ob das Gerät neu verfügbar ist, welcher Lieferumfang dazugehört und ob es zu eurem Fernseher und eurem Kodi-Aufbau passt.